03.4Success Story · Handel

Rapidobject

Der Online-Service ist das Geschäft.

Rapidobject verkauft industriellen 3D-Druck online: Datei hochladen, Preis erhalten, Bauteil bestellen. Dieses Kerngeschäft lief auf einem über zehn Jahre alten Shopsystem. Wir haben die Storefront neu entwickelt — erweiterbar, betreibbar, mit KI im Entwicklungsprozess.

Kern

Preis beim Upload

Geometrie prüfen, Verfahren wählen, Preis sehen — im Shop, nicht im Angebotsprozess.

Anwendungsdarstellungen sind Adaptionen im Lipsia-Designsystem · Preise und Bauteile illustrativ

01Über das Projekt

Zehn Jahre Shopsystem sind eine Hypothek.

Der bestehende Shop war über zehn Jahre gewachsen. Er funktionierte — aber jede Erweiterung kostete mehr, als sie brachte, und Sortiment, Prozesse und Marktgeschwindigkeit hingen an seinen Grenzen. Für ein Unternehmen, dessen Kerngeschäft der Online-Service ist, war das die entscheidende Baustelle.

Wir haben die Storefront neu entwickelt: Upload und Bauteilprüfung, Verfahrens- und Materialwahl, Sofortpreis, Bestellung und Auftragsverfolgung. Im Vorgehen haben wir AI-based Development eingesetzt — dort, wo es Tempo bringt, nicht als Selbstzweck.

Leistungen
Digitale Produkte & Plattformen
Modernisierung & Ablösung
Weiterentwicklung & Support
Branche
Handel
Additive Fertigung
Rolle
Neuentwicklung der Storefront

02Aufgabe

Migration bei laufendem Verkauf.

Der Shop durfte nicht stillstehen, und das Zeitfenster bis zum Marktstart war begrenzt. Gleichzeitig sollte die neue Storefront nicht die alte in neuer Farbe sein, sondern erweiterbar für Services, die es heute noch nicht gibt.

  • Storefront
  • Sofortpreis
  • Bauteilprüfung
  • Auftragsverfolgung
  • AI-based Development
  • Legacy-Shopsystem ablösen, ohne den Verkauf anzuhalten
  • Upload, Prüfung und Sofortpreis in einem Fluss halten
  • Verfahren und Materialien erweiterbar abbilden
  • Auftragsstatus für Kund:innen sichtbar machen
  • KI im Entwicklungsprozess belastbar einsetzen

03Sofortpreis

Der Preis entsteht beim Upload.

Wer ein Bauteil drucken lassen will, hat eine Datei und eine Frage: Was kostet das, und wann ist es da? Die Storefront antwortet im selben Schritt — sie prüft die Geometrie, schlägt ein Verfahren vor und rechnet die Staffel, statt ein Angebot in Aussicht zu stellen.

Prüfung

Vor der Bestellung

Wandstärke, Bauraum und geschlossenes Volumen werden beim Upload geprüft — nicht in der Fertigung.

Staffelpreise statt Angebotsmail

Stückzahl, Stückpreis, Gesamtpreis und Lieferzeit stehen nebeneinander. Kund:innen können die Menge verschieben und sehen sofort, was das kostet — die Preislogik liegt im Produkt, nicht im Postfach.

Entscheidung

Selbst rechnen

Menge ändern, Preis sehen: kein Rückkanal nötig.

Verfahren und Material erweiterbar

MJF, SLS, SLA, FDM und weitere Verfahren mit ihren Materialien und Lieferzeiten sind Konfiguration. Ein neues Verfahren aufzunehmen ist Pflege, nicht Projekt.

Sortiment

Pflege statt Release

Neue Verfahren und Materialien kommen ohne Codeänderung dazu.

04Auftrag

Nach der Bestellung beginnt die Fertigung.

Ein Bauteil durchläuft Prüfung, Fertigung, Nachbearbeitung und Versand. Für Kund:innen ist das keine Blackbox mehr: der Auftrag zeigt, wo jedes Bauteil steht — und die Dokumente liegen dort, wo der Auftrag liegt.

Auftrag

Pro Bauteil

Status je Bauteil, nicht je Bestellung — Teillieferungen sind der Normalfall.

Dokumente

4

Angebot, Bestätigung, Prüfprotokoll, Lieferschein am Auftrag.

Status ohne Anruf

Jeder Statuswechsel erreicht die Kund:in — geprüft, in Fertigung, in Nachbearbeitung, versandt. Das entlastet den Vertrieb von Rückfragen, die niemand stellen müsste.

Benachrichtigung

Am Statuswechsel

Der Auftrag meldet sich selbst, statt auf eine Anfrage zu warten.

Dokumente am Vorgang

Angebot, Auftragsbestätigung, Prüfprotokoll und Lieferschein hängen am Auftrag, nicht an einem E-Mail-Verlauf. Wer eine Nachbestellung auslöst, findet die Grundlage dafür an derselben Stelle.

Wiederholung

Nachbestellen

Frühere Aufträge sind die Vorlage für die nächste Bestellung.

05Vorgehen

KI im Vorgehen, nicht im Prospekt.

Wir haben AI-based Development im Entwicklungsprozess dieser Storefront eingesetzt: bei Migrationsschritten, Testabdeckung und wiederkehrender Codearbeit.

Haltung

Erst messen

Was Tempo bringt, bleibt. Was nur nach Fortschritt aussieht, fliegt raus.

Darstellung des Vorgehens · keine Produktivkennzahlen

06Technische Eckpunkte

Was in diesem System steckt.

Angaben zum Projektumfang aus der eigenen Projektkommunikation.

Anwendung
Neue, erweiterbare Storefront
Kernfunktion
Upload, Bauteilprüfung, Sofortpreis
Sortiment
Verfahren und Materialien als Konfiguration
Auftrag
Status je Bauteil, Dokumente am Vorgang
Ablösung
Über zehn Jahre altes Shopsystem
Methodik
AI-based Development im Entwicklungsprozess
Rolle Lipsia
Neuentwicklung · Betrieb und Weiterentwicklung

07Ergebnis

Eine Storefront, die weiterentwickelt wird.

Das über zehn Jahre alte Shopsystem ist abgelöst, die neue Storefront ist erweiterbar und wird von uns weiterentwickelt.

Bestätigt

  • Neue, moderne und erweiterbare Storefront
  • Ablösung eines über zehn Jahre alten Shopsystems
  • Einsatz von AI-based Development im Vorgehen
  • Betrieb und Weiterentwicklung nach dem Start

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